Zum Inhalt springen
Klarstream
Menü öffnenMenü schließen

IPTV Testline: was sie zeigt und was nicht

Danach wissen Sie, was ein kurzer Probelauf über Ihre Leitung verrät, was Sie vorher bereitlegen und welche Frage Sie vor der Bestellung selbst beantworten müssen.

Neben dem Sessel am Fenster liegen Router, Netzwerkkabel und Fernbedienung bereit

Wer nach einer Testline sucht, will meistens nur eine Sache wissen: läuft das Bild zu Hause sauber, bevor Geld fließt. Das ist eine vernünftige Frage. Nur prüft ein kurzer Blick auf einen fremden Zugang nicht den Anbieter, sondern Ihre eigene Kette aus Leitung, Router, Abspielgerät und App. Sie sehen, ob Ihr Wohnzimmer das Signal verarbeitet. Wie sich eine Senderliste an einem vollen Samstagabend verhält, sehen Sie darin nicht.

Vorbereiten lässt sich das meiste schon vorher. Sie brauchen eine stabile Breitbandverbindung, und wo ein Netzwerkkabel bis zum Gerät reicht, nehmen Sie das Kabel. Sie brauchen ein Abspielgerät, das Sie ohnehin benutzen, also Smart TV, TV-Stick, Android-Box, Smartphone, Tablet oder PC. Darauf muss eine App laufen, die M3U- oder Xtream-Zugangsdaten entgegennimmt; welche das ist, hängt vom Gerät ab. Und Sie brauchen eine E-Mail-Adresse oder eine WhatsApp-Nummer, an die die Zugangsdaten gehen.

Die Reihenfolge ist danach immer dieselbe. Erst die App auf dem Gerät installieren, dann öffnen, dann die Zugangsdaten eintragen, die Sie von uns bekommen haben. Anschließend die Senderliste laden lassen und einen Sender öffnen. Erst hier wissen Sie etwas: Bild steht, Ton passt, der Wechsel zwischen den Sendern dauert nicht ewig. Drehen Sie die Reihenfolge nicht um. Wer die Zugangsdaten in eine App tippt, die sie gar nicht annimmt, sucht den Fehler hinterher an der falschen Stelle.

Schiefgeht dabei fast immer dasselbe. Die Zugangsdaten werden abgetippt statt kopiert, und ein großes I sieht auf dem Fernseher aus wie ein kleines l. Oder die Liste lädt und lädt, weil das WLAN im Wohnzimmer schwächer ist, als die Balken am Router vermuten lassen. Oder ein einzelner Sender bleibt schwarz, während der Rest läuft, was so gut wie nie am Gerät liegt. Dagegen hilft die unspektakuläre Reihe: kopieren statt tippen, Kabel statt Funk, Gerät einmal vom Strom nehmen. Bleibt es dabei, schreiben Sie uns, welcher Schritt hakt und was auf dem Bildschirm steht.

Eine Frage bleibt, die kein Probelauf beantwortet, und die sollten Sie vor der Bestellung für sich klären: wie viele Bildschirme bei Ihnen gleichzeitig laufen sollen. Gemeint ist nicht der Gerätebestand im Haus. Gemeint sind die Bildschirme, die an einem normalen Abend zur selben Zeit an sind. Das ist bei uns der Unterschied zwischen den Paketen.

Auf einem niedrigen Wohnzimmertisch liegen von oben gesehen ein schmaler Streaming-Stick mit Netzkabel

Fragen, die vor dem Kauf aufkommen

Welche Pakete kann ich buchen?

Vier, die sich nur in der Zahl der gleichzeitig streamenden Geräte unterscheiden: 12 Monate, 1 Gerät für 59,99 €, 12 Monate, 2 Geräte für 99,99 €, 12 Monate, 3 Geräte für 139,99 € und 12 Monate, 5 Geräte für 199,99 €.

Was sollte ich vor dem Start prüfen?

Ob Ihre Internetverbindung stabil ist und ob Ihr Gerät eine App hat, die M3U- oder Xtream-Zugangsdaten entgegennimmt. Für Ultra HD brauchen Sie mehr Bandbreite als für HD.

Woran sehe ich gleich nach dem Einrichten, ob der Zugang läuft?

Daran, dass die Senderliste lädt und ein geöffneter Sender abspielt. Genau das ist der letzte Schritt der Einrichtung.

Zählen Sie die Bildschirme, nicht die Geräte

Ein Bildschirm gleichzeitig kostet 59,99 Euro für 12 Monate, fünf Bildschirme 199,99 Euro. Schreiben Sie uns, was bei Ihnen abends wirklich zur selben Zeit läuft.